An Bord der Serrahn Queen am Anleger Bergedorfer-Hafen hat am 22.06.2026 die Mitgliedervertreterversammlung der PENSIONSKASSE das Geschäftsjahr 2025 mit Dank an die Mitarbeitenden und den Vorstand gewürdigt und den Jahresabschluss genehmigt.
Durch die Versammlung hat in bewährter Weise Versammlungsleiterin Kitty Faden geführt. Aufsichtsrat und Vorstand wurden entlastet, die Nordwest Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erneut als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 gewählt und angesichts des höchst erfreulichen Verlaufes des abgelaufenen Geschäftsjahres, dem Vorschlag des Verantwortlichen Aktuars folgend, eine Überschussbeteiligung beschlossen, die außer in den ohnehin mit 3,5% verzinsten Alttarifen einheitlich für die niedriger verzinsten Tarife zu einer Gesamtverzinsung in Höhe von 3,25% führt und damit oberhalb der laufenden Inflation liegt.
Diese sehr erfreuliche Entwicklung und die erneute Erhöhung der Überschussbeteiligung basieren neben gesteigerten Beitragseinnahmen, Biometriegewinnen und einer weiteren Absenkung des durchschnittlichen Rechnungszinserfordernisses über den Gesamtbestand (2,58%), insbesondere auch auf einem herausragend guten Kapitalanlagenjahr. Vorstandsmitglied Stephan Meyer, der im Wesentlichen durch die sonstigen Tagesordnungspunkte geführt hat, übergab für einen ausführlichen Kapitalanlagenbericht an seinen Vorstandskollegen, Herrn Frank Oliver Paschen. Dieser führte aus, dass das Kapitalanlagenumfeld trotz einer weiterhin schwierigen Geopolitik, vielfachen Kehrtwendungen von US-Präsident Trump und neuerlichen Konfliktherden sowohl im Aktienbereich als auch an Rentenmärkten positiv war. Nicht alle Marktteilnehmer konnten davon profitieren, insbesondere diejenigen Versorgungswerke und Pensionskassen nicht, die im Rahmen riskanter Real-Estate-Investments Abschreibungsbedarf produziert haben und nicht mehr über ausreichendes Risikokapital verfügen, um einen offensiven Kapitalanlagekurs beizubehalten.
Die PENSIONSKASSE dagegen ist durchgehend mit hohem Risikokapital ausgestattet gewesen, konnte daher breit diversifiziert investieren und hat von ihrer bewährten SAA (Strategischen Asset Allocation) profitiert. Alle wesentlichen Ertragsquellen, wie die Immobilien im Direktbestand, das physische Gold und die wenigen direkt gehaltenen Rentenpapiere haben positiv das sehr gute Jahresergebnis gestützt. Herauszuheben ist aber der Masterfonds, der für die PENSIONSKASSE schon vom Volumen her eine große Bedeutung hat und mit einer Performance von fast 25% ein herausragendes Ergebnis erzielt hat. Den damit verbundenen hohen stillen Reserven der PENSIONSKASSE steht lediglich eine einzige Abschreibung auf einen SIGNA-Schuldschein gegenüber.
Nach dem Kapitalanlagenbericht hat sodann Mitgliedervertreter und Protokollführer Nils-Arne von Krenski die neue Beitragsaufteilung für nach dem 01.01.1999 beim maßgeblichen Trägerunternehmen der PENSIONSKASSE, der Hamburger Hochbahn AG, eingestellten Mitarbeitenden erläutert und ausgeführt, warum entgegen der ursprünglichen Annahme hierzu keine Satzungsänderung bei der PENSIONSKASSE notwendig ist.
Mitgliedervertretung, Aufsichtsrat und Vorstand bedanken sich für die hervorragende Zusammenarbeit und insbesondere bei den Mitarbeitenden der PENSIONSKASSE, die erstmals auch an der Sitzung selbst als Gäste teilgenommen haben, für ihren engagierten Beitrag zum erfolgreichen Geschäftsjahr 2025.
Nach Sitzungsende wurde dann mit der Serrahn Queen über die Dove-Elbe eine Ausfahrt bis in den Hamburger Hafen unternommen. Bei dieser Ausfahrt kam natürlich auch das leibliche Wohl der Teilnehmenden nicht zu kurz.

