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Panorama der Hamburger U-Bahn-Station Hafencity Universität, mit den Lichtspuren eines vorbeifahrenden Zuges. Das Bild symbolisiert die Dynamik der PENSIONSKASSE der Hamburger Hochbahn Aktiengesellschaft -VVaG-.

Hervorragendes Geschäftsjahr 2024! Mitgliedervertreterversammlung genehmigt Jahresabschluss.

Das Foto zeigt Vorstandsmitglied Frank Oliver Paschen (links), Versammlungsleiterin Kitty Faden (Mitte) und Vorstandsmitglied Stephan Meyer (rechts) in historischem Ambiente, dem Speicherstadtloft, wo die Mitgliedervertreterversammlung der PENSIONSKASSE am 26.06.2025 das Geschäftsjahr 2024 mit Dank an die Mitarbeitenden und den Vorstand der PENSIONSKASSE gewürdigt und den Jahresabschluss zum 31.12.2024 genehmigt hat.

Im Rahmen der wie gewohnt durch Versammlungsleiterin Kitty Faden abgewickelten Tagesordnung wurden zudem die Gremienmitglieder von Aufsichtsrat und Vorstand entlastet, die Rechnungsprüfer sowie der Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2025 gewählt und angesichts des sehr erfreulichen Verlaufes des abgelaufenen Geschäftsjahres – dem Vorschlag des Verantwortlichen Aktuars folgend – erneut eine, diesmal noch höhere, Überschussbeteiligung für die Tarife 2016 und 2021 beschlossen.

Zu Beginn der Versammlung hat zunächst Vorstandsmitglied Stephan Meyer die wesentlichen Kennzahlen vorgestellt und ist dabei auch auf die nach wie vor wirtschaftlich sehr gute Lage der PENSIONSKASSE eingegangen. Die Solvabilitätsquote liegt bei über 205 Prozent und damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Beiträge sind weiter gestiegen, die Kasse verzeichnet Biometriegewinne und konnte die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen auf 3,21% steigern. Das durchschnittliche Rechnungszinserfordernis lag unter Berücksichtigung der Zinsschwankungsreserve zum 31.12.2024 bei 2,74% und sinkt jährlich kontinuierlich weiter. 

In seiner Funktion als Kapitalanlagenvorstand hat dann Frank Oliver Paschen der Mitgliedervertreterversammlung einen ausführlichen Kapitalanlagenbericht erstattet. Das Kapitalanlagenumfeld war 2024 trotz schwieriger Geopolitik und US-Wahl positiv. Nach zuvor volatileren Märkten war das abgelaufene Geschäftsjahr sowohl für die Renten- als auch für die Aktienmärkte ein gutes ohne große Rücksetzer. Die Marktteilnehmer haben davon jedoch unterschiedlich profitiert. Wer, wie die PENSIONSKASSE mit genügend Risikokapital ausgestattet, breit diversifiziert investieren konnte und aus der anhaltenden Insolvenzwelle im Bereich Real Estate keine Stillen Lasten bzw. Abschreibungsbedarfe produziert hat, durfte sich über ein erfolgreiches Kapitalanlagejahr freuen. Einige Kassen und Versorgungswerke haben jedoch aus riskanten Mezzanine- und Projekt-Finanzierungen im Immobiliensektor derart viel Risikokapital aufgezehrt, dass nur noch eindimensional und damit deutlich ertragsschwächer angelegt werden konnte.

Die PENSIONSKASSE hat von ihrer bewährten Strategischen Asset Allocation profitiert. Alle wesentlichen Ertragsquellen, insbesondere der große Masterfonds, die Immobilien im Direktbestand, das physische Gold und die wenigen direkt gehaltenen Rentenpapiere haben positiv das sehr gute Jahresergebnis gestützt. Bei einem Marktwert von 558 Mio. € zum 31.12.2024 betrugen die saldierten Stillen Reserven komfortable 75 Mio. €. Der Masterfonds konnte seine durch den massiven Zinsanstieg 2022 verursachten Stillen Lasten mittlerweile bereits wieder abbauen und weist nach einem guten ersten Halbjahr 2025 eine kleinere Stille Reserve auf.

Nach Sitzungsende wurde dann noch im Speicherstadtloft unter Beteiligung aller Mitarbeitenden der PENSIONSKASSE zusammen gegessen und anschließend eine Hafenrundfahrt unternommen.

Der Vorstand bedankt sich bei den Gremien für die hervorragende Zusammenarbeit und den Mitarbeitenden der PENSIONSKASSE für den engagierten Beitrag zum erfolgreichen Geschäftsjahr 2024.